Meine Arbeit als Corona-Testerin im Kurstift

Bild: Privat

Auch wenn reguläre Praktika wegen Corona nicht möglich waren, habe ich von
April bis Juni 2021 die Gelegenheit genutzt, an zwei halben Tagen die Woche
als ehrenamtliche Corona-Testerin im Kurstift Bad Homburg mitzuhelfen.
Angefangen hat alles mit einem Aufruf der Stadt Bad Homburg im Februar, sich
als ehrenamtliche Tester für Bad Homburger Pflegeheime schulen zu lassen.
Das habe ich getan und Anfang April wurde ich dann im Kurstift eingesetzt.
Anfangs unterstützte sogar noch die Bundeswehr und es gab zwei Teststraßen
für Besucher und eine für Bewohner. Nachdem die Bewohner als
Prioritätengruppe 1 nach und nach geimpft waren, konzentrierten sich die
Tests auf die Besucher. Kein Besucher durfte ohne Tests ins Heim und so
wurden wir gut frequentiert Am Anfang war es teilweise Fließbandarbeit wo
ich über Stunden kaum ein Glas Wasser trinken konnte – insgesamt habe ich
über die Monate über 700 Tests durchgeführt. Meine Kollegen beim Testen
waren zum Beispiel auch Menschen in Kurzarbeit, die von ihren Vorgesetzten
geschickt wurden, da sie die Zeit ohne Beschäftigung sinnvoll verbringen
sollten. Eine tolle Idee! Auch wenn die Besucher die Tests natürlich nicht
angenehm fanden (als Verfechterin der tiefen Nasentests als gründlichste
Version hatte ich mir  einen Ruf gemacht) gab es am Ende doch immer ein
Dankeschön, oder wir bekamen sogar Kuchen vorbeigebracht. Nett!

Das Kurstift kann ich nach dem intensiven Kontakt sowohl als Arbeitgeber als auch als
Einrichtung empfehlen.

Für mich eine sinnvolle Tätigkeit wo ich eben auch erfahren konnte, wie
Gesetze und Verordnungen vor Ort umgesetzt werden, ganz direkt und
unmittelbar. Danke an das nette und motivierte Team im Kurstift unter der
Leitung der sympathischen Yvonne Haschke für die freundliche Begleitung.

(siehe auch „Meine Praktika“)