Pressemitteilung:

01. Februar 2017

Verlogene Argumentation

Hat Zumtobel die Schließung des Usinger Werks noch vor nicht einmal einem Jahr damit begründet, dass die Suche nach einem strategischen Partner für das nur unzureichend ausgelastete Werk erfolglos geblieben sei. SPD-Landtagsabgeordnete Elke Barth stellt dazu fest: „ Nun sieht man die wahren Hintergründe, warum es zu keinem positiven Abschluss gekommen ist.“

Nicht eine bessere Auslastung sondern schlicht die geplante Verlagerung in Billiglohnländer seien das Ziel gewesen und diese Pläne hätten mit Sicherheit auch schon im vergangenen Jahr existiert, schlussfolgert Barth weiter. Da hätte dann eben auch der Verkauf an einen Mitbewerber nicht in die Strategie gepasst.

Die jetzt bekannt gewordene – sicher längst getroffene – Entscheidung zum Aufbau eines Werkes in Südserbien sei eine weitere Klatsche für die ehemaligen Beschäftigten des Werkes in Usingen, bewertet Barth das Vorgehen.

Verlagerungen in sogenannte Billiglohnländer seien häufig nur Übergangslösungen – bestenfalls als Steuersparmodell – für etliche Firmen. Immer wieder sei zu erleben, dass so manche Produktionsstätte wieder in das ursprüngliche Land zurückgeholt worden sei, weil die Menge an Fehlproduktionen dem Einspareffekt zuwiderliefen.





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